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Nachdem ich das erste Mal in meinem Leben, irgendwann nachdem Barbara bereits meine Neugier für Double Gauze ins unermessliche gesteigert hatte (das muss also irgendwann in 2015 passiert sein), eine erste Fühlprobe an diesem wunderbaren - nicht dehnbaren- Stoff gemacht hatte, war es um mich geschehen.
Es ist ein Traum. Ich liebe es wie leicht der Stoff bereits auf dem Ballen ist und ein paar Meter für Bekleidungsstücke sind quasi ein weicher Traum aus Nichts.
In den cremefarbenen Kokka Double Gauze mit goldenen Akzenten hatte ich mich umgehend verliebt.
An Kokka fabrics mag ich grundsätzlich schon einmal, dass die Muster einfach anders sind. Das japanische Stofflabel hebt sich mit seinen Kreationen regelmäßig und deutlich von anderen gängigen Marken ab.
Wenn ich schon ein Kleidungsstück für mich nähe, dann möchte ich ungern mit kleinen Drache, Seepferdchen oder derartigen Mustern bekleidet sein. Seien sie auch noch so niedlich.
Aber ein Mädchen bin ich durch und durch. Denn wenn es glitzert, dann schreie ich schnell Hurra und muss entwas uuuunbedingt haben.
Der Stoff hatte also den gewissen Haben- Wollen- Faktor gleich aufgedruckt. Die Beschaffenheit des leichten Materials, der helle Farbton mit dem graphischen Muster finde ich ist wie geschaffen für eine schöne Bluse/ Tunika. Ich habe mich hier für das Schnittmuster "Barcelona" entschieden.
Ein schlichter Schnitt und dank verschiedener Ärmelvarianten sehr wandelbar. Ich habe auf Grund von Stoffknappheit (das kommt davon, wenn man nur 1,5m kauft und der Stoff nur 1,10m breit liegt) für die kürzeste Ärmelvariante entschieden.
Zur Tunika lässt sich an kühleren Tagen auch eine schöne Strickjacke/ Cardigan tragen.
Leider musst auf Grund der Witterungsverhältnisse und des grauen Himmels die Fotos dieses Mal drinnnen entstehen. Mag ich ja so garnicht und doch wollte ich euch die Tunika gerne im getragenen Zustand zeigen.
Nun gut, sie mag zur Zeit nicht ganz so optimal sitzen, wie ich es vielleicht gerne hätte. Aber da ist halt jetzt ein kleiner Bauch im Weg, der gerne da sein darf. Im kommenden Sommer wird er längst gewichen sein und dann passt die Tunika auch wieder wunderbar luftig und lässig. Wie bereits vor einigen Monaten als ich sie genäht habe.
Apropos genäht: Innen habe ich beinahe alle Nähte mit französischen Nähten genäht. So ist auch innen immer ein schöner Abschluss gegeben.
Alles Liebe
Judith
Infos:
Stoff- Kokka Double Gauze "Monochrome"
Schnitt- "Barcelona" von Pech & Schwefel, genäht in Größe 38
verlinkt zu- RUMS, MMM, Farbengespieltes
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Mittwoch, 8. November 2017
Mittwoch, 27. September 2017
(Kleidung) Mantel Bordeaux trifft Rostgelb
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Die Herbstsonne lacht vom Himmel, geerade so als wolle sie uns mit ihrem Licht versöhnlich stimmen, nach den grauen Regentagen in den letzten Wochen.
Doch die Luft ist und bleibt herbstlich. Also wird es Zeit eine leichte Jacke, einen Mantel überzuwerfen.
Wie gut, dass mich schon der Herbst 2016 für einen senfgelben Mantel begeistert hat. Solange gibt es den Mantel, welchen ich euch heute vorstelle bereits im selbstgenähten Kleiderrepertoir. Das Schnittmuster "Bordeaux" von Pech und Schwefel gefiel mir mit seinem interessanten Schnitt damals so gut. Den Wollwalk fand ich dann wie zufällig im Shop der Pech und Schwefel- Schwester "alles fuer Selbermacher".
Und auch, wenn der ein oder anderen jetzt der Blick auf den Mantel nicht neu vorkommt (es gab ihn im vergangenen Oktober auf Instagram zu sehen), so habe ich es trotzdem nicht geschafft ihn ein wenig ausführlicher hier vorzustellen.
Senffarben ist er für mich der Inbegriff des Herbstes. Das leuchtende Laub, die warmen Sonnenstrahlen welche die Tautropfen auf den Spinnennetztes glitzern lässt und eine große Portion warmes sattes Strahlen. Das alles musste einfach in ein herbstliches Outfit.
Der Mantel war mehr oder weniger schnell genäht. Denn er braucht auf Grund der Materialmöglichkeiten kein Futter. Meine Bernina hatte mit den Lagen des Wollwalks ihre Mühe. Dem Obertransportfuß sei Dank hat alles problemlos geklappt. Genäht habe ich mit einem elastischen Zick-Zackstich und einem Polyestergarn in passendem Senfgelb.
Beim Anbringen des Verschlußes hab ich mich ein wenig vermessen, so dass ich da schon seit einer Weile eigentlich die Korrektur machen will. Aber offen getragen ist es ja auch egal, wie tief oder hoch der Verschlussknopf angebracht ist.
Am Schnitt gefällt mir diese körperumschmeichelnde Form. Er fällt lässig sportlich, aber durch die asymmetrisch zulauffenden Zipfel vorne hat es doch etwas Feines, Weibliches. Ebenso der etwas andere Kragen. Sollte es doch mal zu kalt am Morgen sein, um den Mantel "pur" über dem Pullover zu tragen (Wollwalk ist nicht der Stoff für wirklich kalte Morgende nahe dem Gefrierpunkt), so biete die Weite des Mantels genug Platz für eine darunter getragene Fleecejacke.
Ich mag Jacken und Mäntel gerne mit Taschen. Nur aufgesetzte Taschen sehen je nch Position nicht aus und tragen auf. Bei diesem Modell bin ich aber glüklich und freue mich die Hände nebst ein paar Kastanien in den Taschen verschwinden lassen zu können.
Und was tragt ihr gerne im Herbst?
Alles Liebe
Judith
verlinkt zu: Farbenspiel, MeMadeMittwoch, RUMS,
Die Herbstsonne lacht vom Himmel, geerade so als wolle sie uns mit ihrem Licht versöhnlich stimmen, nach den grauen Regentagen in den letzten Wochen.
Doch die Luft ist und bleibt herbstlich. Also wird es Zeit eine leichte Jacke, einen Mantel überzuwerfen.
Wie gut, dass mich schon der Herbst 2016 für einen senfgelben Mantel begeistert hat. Solange gibt es den Mantel, welchen ich euch heute vorstelle bereits im selbstgenähten Kleiderrepertoir. Das Schnittmuster "Bordeaux" von Pech und Schwefel gefiel mir mit seinem interessanten Schnitt damals so gut. Den Wollwalk fand ich dann wie zufällig im Shop der Pech und Schwefel- Schwester "alles fuer Selbermacher".
Und auch, wenn der ein oder anderen jetzt der Blick auf den Mantel nicht neu vorkommt (es gab ihn im vergangenen Oktober auf Instagram zu sehen), so habe ich es trotzdem nicht geschafft ihn ein wenig ausführlicher hier vorzustellen.
Senffarben ist er für mich der Inbegriff des Herbstes. Das leuchtende Laub, die warmen Sonnenstrahlen welche die Tautropfen auf den Spinnennetztes glitzern lässt und eine große Portion warmes sattes Strahlen. Das alles musste einfach in ein herbstliches Outfit.
Der Mantel war mehr oder weniger schnell genäht. Denn er braucht auf Grund der Materialmöglichkeiten kein Futter. Meine Bernina hatte mit den Lagen des Wollwalks ihre Mühe. Dem Obertransportfuß sei Dank hat alles problemlos geklappt. Genäht habe ich mit einem elastischen Zick-Zackstich und einem Polyestergarn in passendem Senfgelb.
Beim Anbringen des Verschlußes hab ich mich ein wenig vermessen, so dass ich da schon seit einer Weile eigentlich die Korrektur machen will. Aber offen getragen ist es ja auch egal, wie tief oder hoch der Verschlussknopf angebracht ist.
Am Schnitt gefällt mir diese körperumschmeichelnde Form. Er fällt lässig sportlich, aber durch die asymmetrisch zulauffenden Zipfel vorne hat es doch etwas Feines, Weibliches. Ebenso der etwas andere Kragen. Sollte es doch mal zu kalt am Morgen sein, um den Mantel "pur" über dem Pullover zu tragen (Wollwalk ist nicht der Stoff für wirklich kalte Morgende nahe dem Gefrierpunkt), so biete die Weite des Mantels genug Platz für eine darunter getragene Fleecejacke.
Ich mag Jacken und Mäntel gerne mit Taschen. Nur aufgesetzte Taschen sehen je nch Position nicht aus und tragen auf. Bei diesem Modell bin ich aber glüklich und freue mich die Hände nebst ein paar Kastanien in den Taschen verschwinden lassen zu können.
Und was tragt ihr gerne im Herbst?
Alles Liebe
Judith
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