Sonntag, 26. Januar 2020

(Patchwork & Quilting) Nachtrag 2019- Pecking Order Quilt

(Werbung- durch Markennennung/Verlinkung! Das hier gezeigte Material/ Produkte wurden von mir käuflich erworben und wurden mir nicht bereit gestellt. Sollte mir Materialien oder Produkte zur Verfügung gestellt werden, ist der Post dementsprechend zusätzlich gekennzeichnet)


Hallo,
erinnert ihr euch noch an meinen Blogpost zum Thema "Was darf's denn kosten?" (der Blogpost erschien bei den MCQs) und den Quilt, den ich als Grundlage meiner Berechnungen verwendet habe?

Nicht? Auch nicht schlimm. Eigentlich begann ja alles noch viiiiel früher. Im Herbst 2017 habe ich, Beschäftigungsverbot sei Dank, unglaublich viele Stunden an der Nähmaschine verbracht. Ein paar Charm Packs der "Fragile"- Stoffserie von Brigitte Heitland für Moda fabrics und eine Videoanleitung für einen modernen Quilt namens "Pecking Order" der Missouri Star Quilt Company und die Idee für diesen Quilt war geboren.



Die Farbkombination aus Weiß/Grau und Senfgelb mag ich immernoch sehr. Das Quilttop war schnell zusammengenäht, nur das Quilting machte mir Bauchschmerzen, denn ich hatte so garkeine Ahnung, lediglich das es graphisch werden sollte, das war klar.
Im Januar oder Februar 2018- ich war kugelrund und Schwanger, besuchte ich Martina, die einen ihrer QAL- Quilts auf der Longarm hatte und mit Hilfe einer Schablone die Muster auf dem QUilttop vorgezeichnet hatte. Das Muster gefiel mir gut.




Also habe ich mir, als Martina die Schablone nicht mehr brauchte, diese ausgeliehen, dass war im Herbst 2018. Die Linien waren schnell mit einem wasserlöslichen Stift markiert und ich begann zu quilten. Aber leider verblich die Farbe des wasserlöslichen Stiftes schneller, als ich quilten konnte.

Es braucht denn besagten "Tritt in den Allerwertesten"- Druck ihn für die Ausstellung im Oberlandesgericht fertig zu stellen. Neuer Stift von anderem Hersteller und kurz vor knapp wurde er fertig. Bei 35 Grad im Schatten ... Quilten in einer Dachgeschoßwohnung...das kann auch nur mir einfallen.





So hing er auf der Austellung und anschließend wanderte er in meinen Schrank. Aber bisher ohne den entsprechenden Blogpost geschrieben zu haben oder Fotos vom Quilt gemacht zu haben, um ihn in meine Quiltgalerie "Meine Quilts" einzufügen.

Das habe ich an diesem Wochenende für euch und mich nachgeholt.

Materialkunde: 
Durch dieses Projekt habe ich insgesamt drei unterschiedliche wasserlösliche Stifte "getestet". Hier lag noch der Stift von prym herum, noch nie benutzt. Diesen würde ich euch nicht empfehlen, da er viel zu schnell ausbleicht.
Die "no name" Stifte von Stoff&Stil sowie von Cotton&Color kann ich euch dafür wärmstens empfehlen. Letzteren nutzt auch Iva, SchnigSchnagquiltsandmore. Mit beiden Stiften ist es möglich an einem Tag aufzumalen und in den kommenden Wochen zu quilten, ohne das der Farbverlust derartig gravierend ist und die Linie kaum mehr zu erkennen sind.

Mal schauen, welchen Quilt ist euch als nächstes fix und fertig zeigen kann.


 Bis dahin, alles Liebe

Judith

Donnerstag, 23. Januar 2020

(Patchwork &Quilting) Scrappy happy first finish 2020

(Werbung- durch Markennennung/Verlinkung! Das hier gezeigte Material/ Produkte wurden von mir käuflich erworben und wurden mir nicht bereit gestellt. Sollte mir Materialien oder Produkte zur Verfügung gestellt werden, ist der Post dementsprechend zusätzlich gekennzeichnet)

Hallo ihr Lieben,

viele von euch haben mitbekommen, dass es dieses Jahr den Stoffresten an den Kragen gehen soll "scrappy happy". Ich habe da eine grooooße Auswahl. Zwei Schubladen und mehrere Schuhboxen voll.
Wie gut, dass immer mal wieder ein Geburtstag ins Haus steht. Dieses Mal der runde Geburtstag meiner Patentante. Vor einigen Jahren habe ich ihr schon mal einen Quilt geschenkt, den "Summer in the park"- Quilt, um genau zu sein.
Und wie ich nun mal bin, schöne Reste, von schönen Quilts kann ich nicht wegwerfen. Daher schlummerten in einer Kiste noch ein paar Fitzelchen, genug um darauf zwei Kissentops zu nähen.



Kombiniert habe ich die Fitzelchen mit passenden Resten aus der Unikiste. Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich gleich eine Idee fürs Quilting hatte. Also schnell den Heramarker zur Hand und die Linien eingezeichnet.


Das Quilting auf so einem kleinen Stückchen Patchwork geht einfach so wunderbar schnell von der Hand. Und das Ergebnis gefällt mir, sowas mache ich wieder. Die nächsten schnellen Dreiecke bekommen ebefalls so ein Quilting verpasst.
Die Ideen hierfür entspringen übrigens nicht meinem kreativen Hirn, sondern sind durch die viele schönen Anregungen aus dem Buch "Walk" Von Jacquie Gering entstanden.




Ich finde es spannend, was sich doch alles aus dem Vorrat, sei es ein Meter Streichelstoff, Stoffreste oder Quiltabschnitte noch zaubern lässt.
Für meine Projekte muss ich mir jetzt "nur" noch ausreichend Batting/Quiltvlieseinlage anschaffen, damit ich von Anfang bis Ende durcharbeiten kann.



Psst, und wer jetzt auf den Bildern das zweite Kissen bewundert hat, nein, dass ist nicht das zweite Kissentop, das ich genäht habe, sondern ein Kissen, was ich beim allerersten MCQ- Wichteln von Iris bekommen habe. Die Grundlage beziehungsweise Idee für dieses Kissen entstammt dem graphischen Muster auf einer Serviette.



Das zweite Kissentop, da sind wir wieder bei meinem Projektberg "in the works", steht noch auf der Liste mit 22 anderen wunderbaren Projekten, die fertig werden oder auch einfach nur vorangetrieben werden dürfen. 
Mal schauen, was sich dieses Jahr mit dem Thema "scrappy happy" und "ruler in use" vereinbaren lässt.

Seid liebst gegrüßt

Judith

Montag, 13. Januar 2020

(Leben allgemein) Vorsatz zuckerfrei: die ersten 14 Tage

(Werbung- durch Markennennung/Verlinkung! Das hier gezeigte Material/ Produkte wurden von mir käuflich erworben und wurden mir nicht bereit gestellt. Sollte mir Materialien oder Produkte zur Verfügung gestellt werden, ist der Post dementsprechend zusätzlich gekennzeichnet)

Wie doch die Zeit verfliegt. Seit 14 Tagen esse ich nun schon keinen Zucker mehr und dabei meine ich nicht nur den Industriezucker und zugesetzten Zucker in Lebensmitteln, sondern ich verzichte auch auf Obst und Zuckeralternativen.

Diese Entscheidung traf ich, nachdem ich das Buch von Sarah Wilson gelesen hatte. Da sie auch an der Schilddrüsenautoimmunkrankheit Hashimoto leidet und mit dem Zuckerverzicht, in jeder Hinsicht, so gute Erfahrungen und gesundheitliche Besserung der Symptome und Entzündungswerte erreicht hat, spornt es mich an, dieses Ziel ebenfalls zu erreichen beziehungsweise zumindest anzustreben.  

Die erste Woche

Startgewicht: 71,6kg bei einer Körpergröße von 1,62m. 
Zum Vergleich, vor der Schwangerschaft des Märzjungen wog ich 59kg und nach der Schwangerschaft und am Ende der Stillzeit 63kg.

Am 30. Dezember habe ich begonnen. Überzeugt nicht erst mit Schlag Mitternacht an Silvester zu beginnen, sondern früher. 

Da ich eh noch einkaufen musste, habe ich mir, gleich nachdem ich die drei Bücher ausgiebig studiert hatte, eine Liste geschrieben. Was möchte ich da haben? Was glaube ich, brauche ich, um es gut zu schaffen?
Auf dem Hintergrund dieser Fragen wanderten daraufhin beim Einkauf vorwiegend viele verschiedene Gemüsesorten in den Einkaufswagen. Ich bin ein Freund von Rohkost aller Art und mediterranen Gemüsepfannen. Es muss noch bissfest und bestenfalls kein bisschen verkocht sein. Diese Art von Gerichten findet sich auch in den Rezepten der vorgestellten Bücher häufig wieder... wen wunderts?!

Auch Obst habe ich aus meinem Speiseplan, zumindest für den Anfang, vorwiegend gestrichen. Für den Notfall habe ich mir ein paar Kiwis in den Einkaufswagen gelegt und tiefgefrorene ungesüßte Beeren sind ebenfalls mit heim gewandert. 

Sarah Wilson schwört auf die Salatgurke als Snack, für Zwischendurch, quasi ihr Allheilmittel. Letzteres kann ich bisher nicht unterschreiben, aber sie hilft und schmeckt ungemein gut... wenn man denn frische Gurken mag. 
Außerdem kaufte ich auf Rat der Autorinnen Nüsse in rauen Mengen- Mandeln (natur und gesalzen/geröstet), Cashewkerne- obwohl, sind das überhaupt Nüsse?

Neben dem Einkauf habe ich in der ersten Woche unsere Küche und unsere Vorräte auf den Kopf gestellt und alle nur erdenklichen Zutatenlisten gelesen. Insgesamt habe ich garnicht so viel aussortieren müssen, wie ich befürchtet hatte.
Lediglich fertig zubereiteter Rotkohl, Feigen- und Dattelbalsam, saure Gurken, Gemüsebrühe, 2 Becher Müsli und Amarettinis mussten ausziehen.

Den ganzen Süßkram habe ich meinem Mann in eine große Dose gepackt und ihn gebeten, ihn für sich, an einem mir unbekannten und unauffindbaren Ort zu verstecken.

Außerdem habe ich in der ersten Woche einige Suppen vorbereitet, etwa Tomaten- Fenchelsuppe, Kürbissuppe und Möhren- Kokossuppe, sowie das Kokosgranola von Sarah Wilson fürs Frühstück. Auf diese Weise habe ich mich gewappnet gefühlt die Woche in Angriff zu nehmen.
Es klappte erstaunlich gut und das Verlangen nach Süßem kam zu keinem Zeitpunkt auf. Wichtig ist, das habe ich schnell gemerkt, dass man den Zucker weglässt, aber nicht die Kalorienzufuhr herunterfährt und den Körper so in Alarm versetzt.

Ein kleiner Hänger kam am ersten Sonntag in 2020, nach einem ausgiebigen Spaziergang war mir kalt und ich hätte soooo gerne einen lecker süßen heißen Chocomel mit (süßer) Schlagsahne gehabt. Tja, stattdessen gab es einen großen Kaffee mit gehöriger Portion Milchschaum. Und nach einer Runde Yoga sah die Welt dann auch gleich wieder viel besser aus.

Am Ende der ersten Woche zeigte die Waage ein Minus von 600Gramm an.

Die zweite Woche

Die zweite Woche startete gleich mit dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr. Da war ich schon etwas verhaltener, ob ich mein Ziel diese Woche genauso konstant vor Augen behalten konnte. Vorsichtshalber hatte ich mir zur Arbeit noch ein reines dunkles Schwarzbrot mitgenommen und mehr Gemüse und Nüsse als üblich.
Zu Hause hatte ich bereits mein Granola mit Joghurt gegessen, merkte aber auf der Arbeit, dass der Arbeitsalltag mehr von mir verlangt und war froh über Gurke, Radieschen, Brot und Nüsse- wobei ich nicht alles mitgenommene aufgegessen habe.
Nun gut, bei Mittagsessen in der Kita kann ich zwar Obst und Nachtisch stehen lassen, muss aber aus pädagogischer Sicht von der Hauptmahlzeit mitessen. 
Viele Möglichkeiten nachzufragen, ob die Speosen zuckerfrei sind, habe ich nicht, da das Essen geliefert wird.

Nach der Arbeit schnell das Märzkind abgeholen und nach Hause. An einigen Tagen mit großem Schokoladenhunger. Auch dieses Mal musste die Tasse Milchkaffee als Ersatz herhalten. Beziehungsweise früher hätte ich beides kombiniert. Aber es ließ sich aushalten.

Viel schlimmer sind da all die Verlockungen, die einem Foodblogger unter die Nase reiben... also stand diese Woche auch ein bisschen entfolgen an. Und es kam wie gelegen, dass eine Freundin mich um Geburtstagsshirts für ihre beiden Mädels bat. Wer weiße Shirts näht und appliziert, der kommt nicht in Naschlaune. 

Trotzdem habe ich ganz klar meine Schwachstellen entdeckt. Lese ich abends, nach meinem Yogaritual ein Buch im Bett, dann klappt es besser. Aber sobald ich noch einen Film, eine Serie auf dem Sofa gucke kommt der Hunger auf süß. 
Also habe ich mir in dieser Woche drei TV-freie Abende verordnet. 

Außerdem gab es diese Woche Paprika- Hackfleischpfanne, die, in großer Menge gekocht, an Tag zwei in Bolognesesauce( mit Paprika) und danach noch weiter in Chili con Carne verwandelt wurde. Dazu Quinoa, der mir so perfekt gelungen ist, dass ich einen Freudentanz in der Küche aufgeführt habe. Locker, fluffig, leicht, so wie eben auch guter Reis sein sollte. 

Nun ja, und zu all der Freude habe ich mich bei der Einladung zum Geburtstagsbrunch ausschließlich von Feta, Oliven, gegrilltem Gemüse und rohem Schinken ernährt. Kein Brot oder Kuchen, und es hat überhaupt nicht weh getan. Was vielleicht aber auch am Kuchenangebot lag, bei Frankfurter Kranz wurde ich noch nie schwach. 
Gerade solche Einladungen laden einen ja förmlich ein, die Leinen locker zu lassen. Schließlich will man den Gastgeber nicht vor den Kopf stoßen. Doch wenn man Auswahl hat, die ins Konzept passt, lässt sich gekonnt die Falle umgehen. 

Mitten in dieser zweiten Woche habe ich noch ein Oberteil für mich fertig genäht. Belohnung muss schließlich sein. Und ich muss sagen bei der ersten Anprobe am 1. Januar dachte ich noch "oha, die sitzt aber....eng. vielleicht besser eine Nummer größer genäht." Doch jetzt, zwei Wochen später sitzt sie locker körperumspielend und ich bin froh, dass ich sie fertig genäht habe. 

Zum Ende der Woche muss ich jedoch sagen, so leicht mir der Einstieg fiel,  umso mehr kommt nach zwei Wochen der "Schokohunger" auf. Bisher schaffe ich es die Kurve zu kriegen, weil ich einfach nichts da habe, was ich naschen könnte. Aber gerade ist es gefühlt die schwerste Zeit. 
Irgendwie schaffe ich es eisern zu bleiben, ich bin gespannt, ob dieses Bedürfnis bleibt, oder schnell wieder vergeht? 

Das waren meine erste 14 Tage zuckerfrei. 

Lasst mich gerne wissen, wie euch meine Zusammenfassung gefällt. Habt ihr Fragen? Gibt es etwas Bestimmtes worauf ich im kommenden zuckerfrei- Bericht eingehen soll? 

Liebe Grüße 

Judith