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Samstag, 13. Mai 2017

(Patchwork- Wegweiser) Ein Cathedral Window- Kissen und die Bügelverzweiflung

(Werbung- durch Markennennung/Verlinkung! Das hier gezeigte Material/ Produkte wurden von mir käuflich erworben und wurden mir nicht bereit gestellt. Sollte mir Materialien oder Produkte zur Verfügung gestellt werden, ist der Post dementsprechend zusätzlich gekennzeichnet)

Wer im vergangenen Monat zu Ostern auf Instagram vorbeigeschaut hat, hat das Ostergeschenk für meinen Mann bereits gesehen.
Mein Mann ist bekennender Footballfan, immer im Fokus- die Pittsburgh Steelers- wie ich bereits in Verbindung mit meiner Pittsburgh- Skyline erwähnt habe.
Nun ja, irgendwann, beim x-ten Mal Betrachten des Vereinszeichens, fiel es mir wie Schuppen von den Augen... das sieht ja aus wie Cathedral Window... was folgt, kennt ihr sicher. Trotz tausend angefanger Projekte, lässt einen die Idee nicht mehr los und man will am liebsten sofort alles vom Schneidetisch fegen, um alles für diese neue Idee vorzubereiten.
Ich habe mich noch bis Mitte Januar am Riemen reißen können, dann habe ich mit dem Zuschneiden der Grundquadrate für das Muster begonnen. Erst am Bügelbrett ist mir wieder eingefallen wie besch... aufwendig und langwierig diese Patchworktechnik ist.



Nach sechs Stunden Bügellei für NEUN Quadrate hatte ich gelinde gesagt den Kaffee auf. Kurzerhand habe ich beschlossen, dass neun Stück reichen müssen. Weitere drei standen garnicht mehr zur Debatte.

Mit ein klein wenig Abstand und Erholung habe ich dann kurz vor knapp (um genau zu sein, Ostersamstag) mit dem Füllen der Fenster begonnen und sie in einer "Nacht- und Nebelaktion" eingenäht. Tückisch bei diesen Fenstern ist ja die Menge an Stecknadeln, welche man benötigt, um die Fensterrahmen alle an Ort und Stelle zu halten. Und ich greife unbewusst mindestens dreimal ordentlich zu...

Nachdem ich die Vorderseite des Kissens dann fertig gestellt hatte, wenigstens muss man sich bei der Technik keine Gedanken über Batting und Quiltmuster machen, das klärt sich hier von ganz alleine, hab ich vor Glück taumelnd überlegt, dass das doch mit gaaaanz großen Quadraten sicher doch ein schöner Quilt mit scrappy Fenstern sein könnte... wenn da nicht die Bügelei wäre.

Das wundervolle an der großen weiten internetfähigen Patchworkwelt ließ mich mehrfach über eine weniger Bügelaufwendige Methode stoßen, welche ich euch hier und heute unbedingt vorstellen mag.

Die Größe eurer Quadrate könnt ihr selber bestimmen, umso größer, umso weniger Quadrate braucht ihr hinterher. Ich habe mich für eine Ausgangsgröße von 16" inch ( ihr könnt auch in Zentimeter arbeiten bei dieser Variante) entschieden. Da geht natürlich einiges an Stoff drauf, aber wer ein großes Materiallager hat (nein, ich doch nicht ...) ist bekanntlich froh über einen automatischen Stoffabbau.



Ihr nehmt also eines eurer Quadrate und faltete es rechts auf rechts zusammen. Anschließend näht ihr beiden kurzen Seiten des vor euch liegenden Rechteckts mit 1/4" (wenn ihr mit Inch arbeitet) oder 0,75cm (wenn ihr mit Zentimeter arbeite) zu.



Nun wollen wir die gegenüberliegende lange - noch offene- Seite schließen. Dafür faltet ihr das Rechteck so, dass die bereits genähten Nähte aufeinandertreffen und steckt euch ein paar Nadeln.



Als nächstes näht ihr mit der gleichen Nahtzugabe, wie zuvor diese Seite zu. ACHTUNG: Lasst irgendwo zwischen aufeinandertreffende Nähte und Ecke eine Wendeöffnung!
Jetzt werden die Nahtzugaben ein wenig zurück geschnitten und ihr könnt euer Teil wenden. Ihr habt nun ein etwas kleineres Quadrat als zuvor.


Zum sauberen Ausarbeiten der Ecken bietet sich ein Holzstäbchen als Hilfe an...


Der Clou- die Wendeöffnung braucht nicht geschlossen zu werden. In dem ihr das gewendete Quadrat bügelt einfach darauf achten, dass die Wendeöffnung sauber geschlossen liegt. Sie verschwindet beim nächsten Arbeitsschritte komplett.


Bei diesem Quadrat werden nun nur noch die vier Seiten spitz zur Mitte hin gefaltet und in Form gebügelt und euer erstes Fenster ist fertig gebügelt und vorbereitet. 



Für ein tolles Kissen von knapp 35cm habe ich vier dieser Quadrate hergestellt. Damit sie zusammen die Kissenvorderseite ergeben, werden immer die beiden nebeneinander liegenden Stoffquadrate verbunden.



Dafür klappt ihr die beiden gegenüber liegenden Dreiecke auf. Entlang der Bügelkante näht ihr sie zusammen (dort wo ich euch Nadeln gesteckt habe)... Aschließend werden die Dreiecke in ihre ehemalige Position zurück gelegt.






Auch die unteren beiden Quadrate auf diese Weise verbinden. Nun die lange Naht zwischen oben und unten genauso herstellen.
Zu guterletzt werden in der Mitte die Spitzen der Quadrate noch festgenäht... dafür ein kleines Kreuz nähen (hier bitte unbedingt verriegeln!!!).



Nun kann das Füllen der Fenster beginnen... mehr zu Cathedral Window findet ihr bei mir übrigens hier, außerdem bei Barbara in kleiner Form (sie zeigt dort, wie man ein Cathedral Window füllen kann).

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr wisst, welche Größe euer Cathedral Window- Qauadrat haben soll, so müsst ihr für meine vorgestellte Variante das Grundquadrat doppelt so groß wählen. Mein fertigen Fenster sind knapp 8" groß- 16" war meine Ausgangsgröße.

Ich wünsche euch nun ganz viel Spaß bei Cathedral Window nähen!

Alles Liebe

Judith

verlinkt zu: Modern Patch Monday, Creadienstag, HoT

Mittwoch, 2. November 2016

(Bloggeraktion) Teezeit- Mug Rug

DIY gegen Novemberblues geht also in die zweite Runde. Schön in solche einer abwechslungsreichen und kreativen Bloggerrunde dabei sein zu können. Gestern hat euch Anne zum Auftakt eine tolle Idee für einen Upcycling-Kranz mit Jeansstoffen gezeigt.
Bei mir geht es heute sehr kleinformatig weiter. Entsprechend meiner aktuellen Stofffitzelliebe habe ich was kleines Schnuckeliges aus Lieblingsstöffchen für euch vorbereitet.


Wo es draußen wieder regnerisch und grau wird, ziehe ich mich liebend gerne aufs Sofa zurück. Ein kleines Handnähprojekt und ein heißer Tee/Kaffee/Kakao dabei.
So lässt es gemütlich kreativ sein. Und ich wäre kein Nähnerd, wenn ich nicht meinen würde, für meine Tasse Tee einen passenden Untersetzer zu brauchen.


Natürlich muss die Größe des Untersetzer den obligatorischen Platz für einen Keks zum Heißgetränk ebenfalls beinhalten.
Gerne darf der Mug Rug auch als kleiner Gruß per Post versendet werden, um Näh- und Blogbekanntschaften eine kleine Freude zu machen.
Also habe ich die Größe des MugRugs auf die Umschlaggröße von DIN C5 ( Dort hinein passt ein einmal gefaltetes DIN A4 Blatt) angepasst. Nebst Postkarte mit ein paar lieben Worten und einem Teebeutel eine schöne kleine Überraschung.



Hervorragend eignen sich (falls man in Serie gehen möchte) ein paar 2,5" große Stoffstücke. Bei meinen Beispielen handelt es sich um Stoffe aus der Serie "Flow" von Brigitte Heitland/ Zen Chic für Moda.
Außerdem braucht ihr zwei rechteckige Stoffstücke  und Batting (etwa 6 1/2" x 8" groß) einen Kontraststoff fürs Binding, ein 2,5" Rest Vliesofix.


Auf das 2,5" großes Stofffitzelchen bügelt ihr euren Rest Vliesofix und dann wird auf die papierene Seite des Appliziervlies ein Teebeutel aufgemalt. In etwas so klein/groß dass noch ein Stückchen Stoff für das Quadrat (Papieretikett am Teebeutel) übrig bleibt. Beides ausschneiden, Papier vom Appliziervlies abziehen und nach belieben auf einem der Stoffrechtecke beide Teile platzieren und aufbügeln.



Da es sich hierbei lediglich um einen MugRug handelt, habe ich mit einem normalen Gradstich ganz knappkantig beide Teile festgesteppt. Dann habe ich mit Hilfe des dreifachen Steppstiches die Schnurr aufgenäht.



Jetzt erst kommen Batting und Rückseitenstoff zum Einsatz. Mit Hilfe von Bastingspray die Lagen verbinden und wie bei einem üblichen Quilt das Binding anbringen. Wer nochmal nachlesen möchte, wie das mit dem Binding geht, findet hier eine ausführliche Anleitung von mir



Die Teebeutel-Mug Rugidee ist übrigens nicht von mir erfunden, sondern Cindy (Raspberry Sunshine) hat im April mit dieser süßen Idee an der Whip it up!-Challenge von SewMamaSew teilgenommen.

Bildrechte: Cynthia Guch

Morgen geht es dann bei Martina- Stufen zum Gericht- weiter. Wer sonst noch mit einer kreativen Idee vertreten ist, seht ihr unten in der Liste.

Macht's euch schön und tut euch was Gutes

Judith

verlinkt zu: MMi (mittwochs mag ich), rundumsweib, minicharmchallenge,

Die Teilnehmer mit ihrem Blog und Instagram

Di  01.11.2016 - Anne    cutsewlove (cut_sew_love)
Mi  02.11.2016  Judith   Septembersquiltdelight  (septembers_delight)
Do  03.11.2016 Martina   Stufenzumgericht  (stufenzumgericht)
Fr  04.11.2016  Verena    zeit-fuer-patchwork.blogspot  (einfachbunt)

Mo  07.11.2016  Nico   sew-do-i (sew do i )
Di  08.11.2016 Tatiana    tillit.einfach so  (tillit.ta)
Mi  09.11.2016  Jule  chaosandqueen  (chaosandqueen)
Do  10.11.2016 Anni   handmadewithloveanni  (anni_handmade)
Fr  11.11.2016  Claudia  Malala  (ma.la.la)

Mo  14.11.2016  Julia  finefabric  (finefabric)
Di  15.11.2016 Gesine   allie-and-me-design.blogspot  (allie.and.me.design)
Mi  16.11.2016 Mareike  rundherumblog (rundherumblog)
Do  17.11.2016 Sandra  Libellein  (libellein)
Fr  18.11.2016  Kirstin  Augusthimmel  (augusthimmel)

Mo  21.11.2016  Andrea  Quiltmanufaktur  (quiltmanufaktur)
Di  22.11.2016 Sandra Hohenbrunnerquilterin (hohenbrunnerquilterin)
Mi  23.11.2016  Ines  Nähzimmerplaudereien  (naehzimmerplaudereien)
Do  24.11.2016 Kristina  Am liebsten Bunt  (amliebstenbunt)
Fr  25.11.2016  Michaela  MüllerinArt  (muellerin_art)

Mo  28.11.2016  Katharina  greenfietsen  (greenfietsen)
Di  29.11.2016  Janina  emmyloumakes  (emmylou.makes)
Mi  30.11.2016  Dorthe lalala-patchwork  (lalala_patchwork)

Sonntag, 2. Oktober 2016

Stoffreste: Ab wann abfallreif

... oder die Vielfalt der Möglichkeiten.


Ab wann ist ein Stoffrest ein Rest?- ein Rest so klein, dass er in die Tonne wandern kann?! Bei mir dauert das immer eine Weile, bis ich mich von einem Stoff endgültig trennen kann, begründet ganz einfach auf folgenden Tatsachen wie;
Den Stoff welchen ich verarbeitet habe, habe ich doch, weil er mir gut gefiel. Vielleicht sogar mehr gekauft, eben weil er so besonders ist (ich sage nur Designer/Kollektionen/Urlaubsmitbringsel). Da sollte man doch meinen, dass ein Stoffrest nicht mal schwups in der Tonne landet. Bis zu einer gewissen Größe ist es viel zu schade, die Stöffchen achtlos ad acta zu legen.

Also nehme ich euch heute mit in meinen- aus Stoffresten entstandenen- fertig Stash. Fertig, da ich hier bereits das Material auf Größe gebracht habe und nicht nach Farbe, sondern lediglich nach Größe sortiert aufbewahre.



Ein einziger Griff und ich habe alle 5", 2,5" Charms, Bindingstrips, Dresden PlateZuschnitte zur Hand und das Legen und Kombinieren kann beginnen.
Aufbewahrt werden die Zuschnitte in Zipperbeuteln (und das auch, wenn der Zipper nicht mehr geht- aber so bleibt die Menge übersichtlich) oder in leeren transparenten Eisdosen. In letzterem die 2,5" Charms und sie sind jederzeit griffbereit neben der Nähmaschine, um sie, wie Iris hier erklärt hat zwischenzeitlich weiter zu verarbeiten.



Mit meinen 2,5" Charms- Stoffresten schwebt mir ein "ScrappBusterQuilt", wie Rita von Red Pepper Quilts sie näht, vor.

Natürlich gibt es auch vorzeigbare fast fertige Projekte....
 
Stoffreste werden mittiger Tischläufer

Mit 5" Charms lässt sich zum Beispiel dieser Herz- Babyquilt nähen. Wie ihr seht, fehlen hier nochdie ein oder anderen Charms.


5"- Charms Stoffreste als Herzbabyquilt

pssst... wer sich bisher noch nicht so einen großen Stoffrestestash angelegt hat, kann natürlich auch das ein oder andere einfach mit entsprechenden Precuts nähen. 2,5" Charms und 5" Charms von Moda gibt es ja bekanntlich in Hülle und Fülle.



Alles Liebe

Judith

verlinkt zu: ModernPatchMonday, HoT, Dienstagsdinge, PrecutsLinkparty

Dienstag, 26. Juli 2016

(Quilting) Alt trifft neu- Clam Shell Quilt...

...Mit Hemdenstoff ins kurvenreiche Abenteuer...

Als ich im vergangenen Dezember endlich meine ersten Probekurvenschnitte mit dem Quick Curve Ruler gemacht habe, war ich schwer begeistert, wie leicht es damit ist Kurven zu schneiden, zu nähen und nachzuschneiden.

nach dem Quilten- vor dem zurecht schneiden

Im besagten Dezember waren wir bei Freunden zum Essen eingeladen. Ich zeigte Bilder der Probequilttops die mit dem MCQs entstanden waren und erzählt vom Vorhaben für eine großen Quilt ebenfalls Hemdenstoffe ins Projekt einfließen zu lassen.
Promt wurde ich mit vier Hemden beschenkt. Von gestreift über kariert, dunkel- bis hellblau war alles dabei.



Ich habe mich zuerst ans Verarbeiten der dunkelblau- weiß- karierten Hemden gemacht. Als ich so am Zusammenstellen war, stand schnell fest, dass ich die anderen Hemdenmuster nicht auch noch mit hineinmischen wollte. Es wäre mir einfach zu unruhig geworden.
Stattdessen habe ich den karierten Stoff mit grau und dunkelblauem Unistoff kombiniert, sowie einem beigen Stoff mit sehr feinen PlusSigns und einem Rest gepunktetem Denimstoff. Als Kontrast- Muscheln.



Die Idee zu einem breiten Rahmen ist aus der Not entstanden, denn das Muschellyaout reicht lediglich für eine Fläche von 1,42 x 1,52 m. Da war mir als Sofaquilt für zwei Personen einfach zu klein.






Es war eine schöne Aufgabe mal einen Quilt im herkömmlichen Grundsatz des Quilten und Patchworkens aus Kleidungsstoffen zu beginnen. Besonders habe ich mich auf dem Moment am vergangenen Sonntag gefreut, denn da hat der fertige Quilt den Besitzer gewechselt- an die Hemdenschenker. Sie lieben ihren neuen Quilt, das ist mir die Hauptsache.
Schön, wenn auf diesem Wege ausrangierte Kleidung (oder andere Stoffstücke) wieder mitten ins Leben der Besitzer wandern und eine neue Aufgabe erfüllen.

In diesem Sinne- Freude schenken ist das schönste. 

Habt's sommerlich

Judith  

verlinkt zu: Quilt Collection, HOT, Creadienstag, Modern Patch Monday

Donnerstag, 14. Juli 2016

(Tutorial) Scherengarage nähen

Nachdem ich euch im Zusammenhang mit meiner Makerstote meine Scherengarage gezeigt habe, kommt wie bereits erwähnt heute eine kurze Anleitung! Die Scherengarage ist so simpel und schnell gemacht, da kann man gleich einen ganzen Rutsch anfertigen und alle liebgewonnenen Nähfreunde mit einer solchen beschenken. Ganz nebenbei lässt auf diese Weise noch das letzte - mehr oder weniger- große Stück eines geliebten Stoffes verarbeiten und in Szene setzen.


Und so geht's:
Man nehme ein Blatt Papier in DIN A4, in gleicher Größe schneidet man zwei Stoffstücke und ein Stück Wattierung/ Bügelvlies (hier S320) zu.

 
Das Papier dient lediglich der Demonstration der Falttechnik und wird später nicht weiter benötigt.

..............eins....
..............zwei.....................
.........................drei.......................
.......vier.....................
Verstanden?!

Und nun wird genäht:

Das Vlies auf eines der Stoffstücke bügeln und anschließend rechts auf rechts mit 0,6mm Nahtzugabe nähen. Wendeöffnung nicht vergessen.


Wenden und Bügeln. Dann den Stoff entsprechend der Faltung legen. Hilfreich ist es hierbei die Faltlinien mit Hilfe eines Lineals und des Heramarkers (oder eines Makierstifts) ein wenig tiefer in den Stoff zu ziehen/ einzuzeichnen.



Sobald alles gelegt ist mit Hilfe von Nadeln oder Wonderclips alles im Form halten und knappkantig entlang beider Seite die Lagen aufeinander feststeppen. Wer mag kann das auch per Hand machen und einen unsichtbare Naht nähen- siehe die blaue Scherengarage weiter unten.


Bei meiner blauen Scherengaragen- Variante habe ich nach dem Wenden noch ein Binding mit angebracht, einfach aus dem Grund, dass ich alle Stoffe aus meiner Makerstote aufgreifen wollte.

Neben der Variante mit der sehr spitz zulaufenden Spitzen kann das untere Ende der Scherengarage auch einfach nach hinten weg geklappt werden und mit ein paar Stichen dort gesichert werden.


Dann passt jedoch die Schere nicht mehr komplett hinein und die Variante, die obere Klappe mit einem Druckknopf zu Verschließen, fällt weg.


Hier seht ihr die blaue Scherengarage mit Kam Snap als Verschluss und dem bereits erwähnten Binding. Die gefalteten Teile habe ich mit ein paar Stichen per Hand angenäht.



Ich werde in jedem Fall noch ein paar weiter Scherengaragen nähen, denn mitsamt dem Nähen braucht es lediglich 15 Minuten, vom Zuschnitt bis zum Absteppen. Da kann man doch gut und gerne ein paar Weihnachtsmitbringsel/ SWAPzusätze bereits jetzt vorbereiten.

Alles Liebe

Judith