Dienstag, 31. März 2015

3 Lagen= Quiltsandwich

Ihr Lieben,

heute gibt das Rezept für ein Sandwich. Damit es gut gelingt brauchen wir:

1. das fertig genähte Patchwork- Top
2. eine Wattierung, in entsprechender Größe, eurer Wahl. Hier findet ihr eine kleine Übersicht *klick*
3. Stoff für die Rückseite

Um die Maße eurer Wattierung und des Rückseitenstoffs zu ermitteln einfach das Quilttop ausmessen und an allen Seiten 5cm hinzu addieren.

So geht's:

Die Wattierung auf dem Fußboden ausbreiten und darauf das Patchwork- Top legen. Von der Mitte nach Außen streichen, damit keine Falten entstehen.



Achtet darauf, dass die Wattierung an allen Seiten etwa 5cm größer ist, als das Patchwork- Top.


Die beiden Lagen nun von der kurzen Seite her vorsichtig aufrollen und beiseite legen.


Als nächstes wird der Stoff für die Quiltrückseite auf dem Boden ausgebreitet, mit der rechten Stoffseite nach unten.



Alle Ecken des Stoffs mit Hilfe von breitem Klebeband (kann auch Malerkrepp sein) am Boden befestigen, damit es nicht mehr verrutscht.



Jetzt das aufgerollte Quilttop mit der Wattierung auf dem Rückseitenstoff langsam und gleichmäßig ausrollen.


Auch der Rückseitenstoff sollten etwa 5cm größer ausfallen als die Quiltoberseite. Denkt daran, dass der Stoff beim Quilten "arbeitet".

Nun werden alle drei Lagen miteinander verbunden. dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
a) Heften: mit groben Stichen von der Mitte aus, durch alle Lagen
b) Stecken: mit sogenannten Quiltsicherheitsnadeln durch alle Stofflagen sichern

c) Kleben: es gibt speziellen Sprühkleber, mit welchem die einzelnen Lagen aufeinander geklebt werden. Diesen verwendet ihr, wenn ihr die Lagen zusammenlegt. Nicht erst wenn sie bereits schön glatt liegen. Achtet darauf, nicht neben dem Stoff zu sprühen, denn wenn der Kleber klebt, dann klebt er.

Ich klebe eher selten, da durch den Kleber die Nähmaschine mit der Zeit verharzt und dadurch die Maschine kaputt gehen kann. Bei großen Quilts (ab 2,20m) aber sehr hilfreich. Denn nch dem Kleben hält alles bombemfest.

Für den Beispielquilt (1,10x 1 m) habe ich mich für das Stecken mit Sicherheitsnadeln entschieden. Ich beginne immer mit einem Kreuz in der Quiltmitte und arbeite mich in allen vier Richtungen kreuzweise nach außen. Anschließend setzte ich noch "Sonnenstrahlen" und stecke den Rand fest.



Jetzt kann das Klebeband vom Boden und Stoff entfernt werden und das Quiltsandwich aufgerollt. Ab geht es zum Quilten mit Nähmaschine oder per Hand.

Ich hoffe, es ist alles verständlich und klar?! Sollte dem nicht so sein, bitte ich euch um eure ehrliche Meinung und bitte fragt nach.

Liebe Grüße

euer Julchen 

verlinkt bei: link your stuff


Kommentare:

  1. Ja, also ich als Quiltdummie verstehe es ... nun bin ich gespannt von wo und wie du das nähst ... LG Ingrid und vielen Dank, dass du das mal so schlicht zeigst!

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    1. Liebe Ingrid.

      Danke für deinen Kommentar. Je nachdem für welches Muster ich mich entscheide, beginne ich in der Mitte oder eben nicht. Wenn alles aber gut geheftet, geklebt oder verpinnt ist, sollte es aber keine Problem geben.

      LG Judith

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  2. Dankeschön, ich freue mich immer sehr, wenn du so toll erklärst... ;-)
    Ich wünsche dir ein frohes Osterfest.
    Liebe Grüße
    Ines

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    1. Liebe Ines,

      danke für deinen Kommentar. Es ist mir sehr wichtig, alles einfach und gut verständlich zu erklären. Wenn ich dann so eine liebe Rückmeldung bekomme freut mich das sehr.

      LG Judith

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  3. Das hast du gut und verständlich erklärt. Außerdem sieht es auch noch schön aus.

    Liebe Grüße
    Marita

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  4. So, dann könnte ich meinem großen Quilt mal das Vlies und die Rückseite geben. Muss dafür aber erstmal bestellen... Irgendwie ist grad wenig Zeit und Muße. Aber nach Ostern kommen wieder Wochenenden zu Hause und dann ist mehr Zeit.

    Danke für die wie immer wunderbare Erklärung (mit der zum Vlies habe ich auch schon das noch zu kaufende Vlies ausgewählt)

    LG Anja

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Ich freue mich über ein paar Worte von dir